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Traitsching im Landkreis Cham (Oberpfalz) im bayerischem Wald / Traitsching


Die Gemeinde Traitsching besteht aus den Altgemeinden Sattelbogen, Sattelpejinstein und Traitsching. Durch die Gebietsreform 1972 wurden diese drei Gemeinden zu einer Großgemeinde zusammengefasst. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von insgesamt 4.543 ha, die hauptsächlich von der Land- und Forstwirtschaft genutzt werden. Die Einwohnerzahl ist von 3.241 im Jahre 1980 auf 3.983 im Jahre 1993 gestiegen.Die heutige Gemeinde Traitsching spielte in der Vergangenheit eine wichtige Rolle. Die ursprüngliche Gemeinde setzte sich aus vier Hofmarken zusammen. Die Hofmark Atzenzell wurde urkundlich erstmals 1165 erwähnt, als das Gut zu Atzenzell an das Kloster Reichenbach gegeben wurde. Als Inhaber der Hofmark trat 1517 Hans Stöckl auf, der zugleich auch Pfleger von Neuhaus war. Nach der Säkularisation kaufte Wolfgang Aschenbrenner, Bräuer von Kötzting das Gut für seinen Bruder Beda, ehemaliger Abt des Klosters Oberalteich. Im Anschluß wurden Familien Matthias Pfeilschifter, Steinkirchner und Schuhmann Besitzer des Schloßgutes. Seit 1865 befindet sich das Schloßgut im Besitz der Familie Schegerer, die das Schloß heute noch bewohnt und neben der Landwirtschaft auch ein Gasthaus betreibt. - Die Hofmark Sattelpeunstein wird erstmals 1135 genannt. Die damalige Burg wurde jedoch 1850 aufgegeben, da eine Renovierung zu dieser Zeit nicht mehr rentabel war. An Stelle der alten Burg entstand etwas unterhalb der Anhöhe das heute noch bewohnte Schloß Sattelpeunstein. Nach mehrmaligem Wechsel der Besitzer in der Anfangszeit des Schlosses gelangte dieses 1842 in den Besitz der Familie Schauer, die das Schloß bis heute bewohnt. Die Landwirtschaft wurde bereits vor einigen Jahren aufgegeben, so daß nur noch die Forstwirtschaft betrieben wird. - Die Hofmark Sattelbogen war bereits im 10. Jahrhundert als ein sogenannter Burgstall errichtet worden. Sie war zu dieser Zeit der Sitz eines angesehenen Rittergeschlechts. Das Schloß Sattelbogen wurde im Dreißigjährigen Krieg durch die Schweden zerstört. Der Wiederaufbau eines etwas kleineren Schlosses erfolgte nicht an der gleichen Stelle. Das neue Schloß, besser gesagt Wohnhaus, wurde etwas östlich errichtet. Dieses neue Schloß fiel am 17. März 1856 einem Feuer zum Opfer und wurde nicht mehr aufgebaut. - Die Hofmark Loifling, ein ehemaliges Wasserschloß, wurde erstmals Mitte des 12. Jahrhunderts erwähnt. Der Wohnturm an der Südostseite der Anhöhe ist der älteste Gebäudeteil. Das Schloß Loifling hatte im Laufe seiner Geschichte mehrere Besitzer. Im Jahr 1987 ging das Schloß in den Besitz der Gemeinde Traitsching über, die den Erhalt des Schlosses ermöglichte. Die zur Zeit laufende Renovierung und Restaurierung mit baugeschicht­licher Untersuchung des Schlosses bestätigen, daß um 1380 der wohl schon vorhandene Turm unter Erasmus von Poysl weiter ausgebaut wurde. An den einstigen Wohnturm mit seinem Wassergraben wurden nach und nach weitere Gebäude angebaut: um 1500 der Palas sowie die mächtige Wehrmauer mit den Ecktürmen. Nach Abschluß der Renovierungsarbeiten dient das Schloß als kommunales Kulturzentrum mit Museum und Ausstellungsräumen.In den letzten Jahrzehnten hat die Gemeinde Traitsching durch die Entwicklung im Fremdenverkehr und dem damit verbundenen Bau eines Familienferiendorfes in Sattelbogen auf diesem Gebiet einen Sprung nach vorne getan.




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Rathausstr. 1
93455 Traitsching

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